Save Our Children!

Veröffentlicht von tom am 1. Dezember 2009 in Afrika, AIM, Film, Ghana

…and Action!

Das erste richtige Filmprojekt kam schneller als geplant.

Beginnen wollte ich meinen Filmworkshop eigentlich, indem man auf spielerische und interessante Weise die wichtigsten theoretischen Ansätze der Filmproduktion vermittelt und dann mit dem praktischen Teil anfängt. Durch das „Galli Movie Project“ wurde die Reihenfolge kurzerhand umgedreht. Es stellte sich schnell als sehr gute Einstiegsaufgabe für die Jugendlichen heraus und verstärkte die Motivation im Anschluss mehr vom Drehen und Schneiden zu lernen. Manchmal tut es eben gut ins kalte Wasser geworfen zu werden – gerade wenn es hier immer über 25°C warm ist.

Beim Galli-Movie-Project geht es darum, dass man Jugendlichen in Form eines künstlerischen Projekts (Film) eine Plattform gibt, auf der sie ihre Wünsche, Visionen und Meinungen über ihr soziales Lebens- und Wohnumfeld frei äußern können. Das Projekt ist ein internationales Projekt. Verschiedene NGO´s in den unterschiedlichsten Ländern der Welt nehmen an diesem Projekt teil. Anschließend werden in der Zentrale in Deutschland alle Kurzfilme (max. 15 Min) gesammelt.

Um raus zu finden, über was die Jugendlichen gerne sprechen wollen, trafen wir uns alle und kamen schnell auf das Thema des Films. Jeder der Jugendlichen wollte gerne etwas zum Thema Umweltverschmutzung sagen. Ich war wirklich erstaunt wie schnell beim Brainstorming Umweltthemen zusammen kamen, über die berichtet werden sollte. Durch Amina, das jüngste Mitglied im Youthclubs, kam der Titel „Save our Children“ zustande. Volle Motivation und alle sind dabei! Eben ein klasse Start. Francis, ein sehr engagiertes Mitglied des Youth Clubs, und ich haben darauf hin das Drehbuch für den Film geschrieben. Es war am sinnvollsten den Film in zwei Parts zu teilen. In Part 1 geht es darum, Komenda und die Lebenssituation vor Ort erstmal den Zuschauer vorzustellen, bevor man im zweiten Part die Umweltverschmutzung zeigt und die Visionen und Wünsche für eine besser Zukunft anspricht.

Wir haben uns für den ersten Part gedacht, dass dies am besten geht, wenn uns Jugendliche selber durch Komeda führen. Dafür haben wir zwei gute Routen geplant die einmal von einem Jungen (Francis) und einmal von einem Mädchen (Cathrin) gezeigt werden. Während Francis Route ganz Komenda zeigt, zeigt Cathrins Route wie man in Komenda lebt und wohnt. Wir haben die Routen unabhängig voneinander gedreht, beim Schneiden wurden sie aber vermischt, so dass es aussieht als ob Francis und Cathrin gleichzeitg laufen. An einer Stelle treffen sie sich sogar.

Durch einen guten Zeitplan konnten wir den gesamten Part 1 an einem Tag drehen und am darauf folgenden Tag angefangen die Wünsche der Jugendlichen und gleichzeitig die Umweltprobleme in Komenda mit 25 Bildern in der Sekunde fest zu halten. Ich kann nicht genau sagen was bei den Dreharbeiten das Beste war. Die gute Arbeitsatmosphäre, die Crew oder, dass fast alles so geklappt hat wie es im Drehbuch stand und jeder am Ende glücklich war, mit dem, was er zum Film beigetragen hat. Normalerweise hätte man sich noch mehr Zeit nehmen sollen um alles etwas lockerer an zu gehen und noch sauberer zu arbeiten – aber der Abgabetermin für das Projekt war nicht von uns festgelegt. Am Ende haben wir es in nur 13 Tagen von der Idee bis zum geschnittenen Endprodukt geschafft. Zum Abschluss haben wir uns alle in der „Stadthalle von Komenda“ getroffen, und mit Popcorn, Keksen und kalten Getränken den fertigen Film per Beamer auf der Wand geguckt.

Jetzt wünschen WIR euch viel Spaß mit unserem Film.

Start2think & Save our Children.

Me da wo ase! (Danke!)

Euer Tom Plümmer

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PS: Ich gebe Feedbacks auf Wunsch auch an die Jugendlichen weiter. 🙂

9 Kommentare

Ayanga
1. Dezember 2009 um 05:57

ooooh
das gefällt mir
richtig guut


 
Angelika
2. Dezember 2009 um 23:10

Best wishes for Tom experimenting the life of Africa. Juergen gave me the address of his blog and I enjoyed the pictures. Jorge Anzorena

Schöne Grüße aus Südafrika von Jorge und beste Grüße von mir.
Komplement an die Jugendlichen, die den Film mitgemacht haben. Ich hoffe,ihr findet noch viele Themen, die Euch beschäftigen.
Bis bald
Angelika


 
Vera
5. Dezember 2009 um 21:21

Hallo Tom,

es hat mich sehr gefreut von dir zu hoeren, vor allem, dass es dir gut geht!
Dein Blog hat mich sehr beeindruckt, sehr schoen, sehr anschaulich, klasse!!!
Ich wuensche euch weiterhin eine so wunderbare, eindrucksvolle Zeit!!

Liebe Gruesse aus Brasilien (auch an die beiden anderen :D)!


 
Joy
10. Dezember 2009 um 19:06

Hello Tom. 🙂

Ich dachte mir, dass ich mich ja hier auch mal verewigen muss. Ich hoffe bei dir da unten ist alles soweit in Ordnung & es scheint ordentlich die Sonne.
Bei uns sinds schon winterlichte Temperaturen & ein riesen Weihnachtsbaum (mit Beleuchtung) steht schon auf der Gemeinschaftsterasse. :DDDD

Liebe Grüße vom Schnepfenrain.
Love, Peace & Kisses, Joy.


 
Jürgen
24. Dezember 2009 um 17:10

für die Interessierten, die eine ebenso langsame Internetleitung habe wie ich und bei denen der Film beim Online-schauen auch stockt, hier ein Tip: den Film starten, auf Pause || schalten und mal im Hintergrund laden lassen… Und wer Langeweile hat, kann dann schon mal einen Kommentar schreiben.


 
charly [loves to sk8] xD
31. Januar 2010 um 19:12

yay…ich muss echt überall was reinschreiben…keine ahnung was aber…:
ich bin stolz auf dich und so xDDD
bist ein held 😉


 
Plümmer,Klaus u. Genev.
21. März 2010 um 12:32

Hallo Tom,

herzlichen Glückwunsch zu Deinem heutigen Geburtstag.

Wir lesen gerne Deine Berichte und verfolgen aufmerksam Dein künstlerisches Schaffen
Wir wünschen Dir weiterhin viel Erfolg bei Deinen Projekten.
Klaus und Genevieve


 

[…] mal mit einer guten Nachricht anfangen und von dem Erfolg erzählen, den wir dank unseres Films „Save our Children“ hier in Komenda hatten. Den Film hatten wir damals gedreht um auf die Umweltproblem in Komenda […]


 

[…] hat mir gerade ein Zusage gesendet, dass unser Film “Save Our Children“  für das diesjährige Filmfestival in Accra ausgewählt […]


 

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