Veröffentlicht von tom am 7. Dezember 2009 in
AIM,
Musik
Gerade vor Weihnachten macht man sich immer wieder Gedanken, was man denn mal schenken könnte, was man noch nicht geschenkt hat … dazu kommt noch, dass es gut wäre wenn das Geschenk preisgünstig ist, lange hält und kreativ gestaltet ist.
Ich kann euch stolz die Lösung für das jährlich aufkommende “Geschenkemangelproblem” präsentieren, an der wir die letzte Zeit gearbeitet haben…
Der “AIM. KALENDER 2010″ und die “Riddims for Education” AIM. CD!!
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Veröffentlicht von tom am 1. Dezember 2009 in
AIM,
Film
…and Action!
Das erste richtige Filmprojekt kam schneller als geplant.
Beginnen wollte ich meinen Filmworkshop eigentlich, indem man auf spielerische und interessante Weise die wichtigsten theoretischen Ansätze der Filmproduktion vermittelt und dann mit dem praktischen Teil anfängt. Durch das „Galli Movie Project“ wurde die Reihenfolge kurzerhand umgedreht. Es stellte sich schnell als sehr gute Einstiegsaufgabe für die Jugendlichen heraus und verstärkte die Motivation im Anschluss mehr vom Drehen und Schneiden zu lernen. Manchmal tut es eben gut ins kalte Wasser geworfen zu werden – gerade wenn es hier immer über 25°C warm ist.
Beim Galli-Movie-Project geht es darum, dass man Jugendlichen in Form eines künstlerischen Projekts (Film) eine Plattform gibt, auf der sie ihre Wünsche, Visionen und Meinungen über ihr soziales Lebens- und Wohnumfeld frei äußern können. Das Projekt ist ein internationales Projekt. Verschiedene NGO´s in den unterschiedlichsten Ländern der Welt nehmen an diesem Projekt teil. Anschließend werden in der Zentrale in Deutschland alle Kurzfilme (max. 15 Min) gesammelt.
Um raus zu finden, über was die Jugendlichen gerne sprechen wollen, trafen wir uns alle und kamen schnell auf das Thema des Films. Jeder der Jugendlichen wollte gerne etwas zum Thema Umweltverschmutzung sagen. Ich war wirklich erstaunt wie schnell beim Brainstorming Umweltthemen zusammen kamen, über die berichtet werden sollte. Durch Amina, das jüngste Mitglied im Youthclubs, kam der Titel „Save our Children“ zustande. Volle Motivation und alle sind dabei! Eben ein klasse Start. Francis, ein sehr engagiertes Mitglied des Youth Clubs, und ich haben darauf hin das Drehbuch für den Film geschrieben. Es war am sinnvollsten den Film in zwei Parts zu teilen. In Part 1 geht es darum, Komenda und die Lebenssituation vor Ort erstmal den Zuschauer vorzustellen, bevor man im zweiten Part die Umweltverschmutzung zeigt und die Visionen und Wünsche für eine besser Zukunft anspricht.
Wir haben uns für den ersten Part gedacht, dass dies am besten geht, wenn uns Jugendliche selber durch Komeda führen. Dafür haben wir zwei gute Routen geplant die einmal von einem Jungen (Francis) und einmal von einem Mädchen (Cathrin) gezeigt werden. Während Francis Route ganz Komenda zeigt, zeigt Cathrins Route wie man in Komenda lebt und wohnt. Wir haben die Routen unabhängig voneinander gedreht, beim Schneiden wurden sie aber vermischt, so dass es aussieht als ob Francis und Cathrin gleichzeitg laufen. An einer Stelle treffen sie sich sogar.
Durch einen guten Zeitplan konnten wir den gesamten Part 1 an einem Tag drehen und am darauf folgenden Tag angefangen die Wünsche der Jugendlichen und gleichzeitig die Umweltprobleme in Komenda mit 25 Bildern in der Sekunde fest zu halten. Ich kann nicht genau sagen was bei den Dreharbeiten das Beste war. Die gute Arbeitsatmosphäre, die Crew oder, dass fast alles so geklappt hat wie es im Drehbuch stand und jeder am Ende glücklich war, mit dem, was er zum Film beigetragen hat. Normalerweise hätte man sich noch mehr Zeit nehmen sollen um alles etwas lockerer an zu gehen und noch sauberer zu arbeiten – aber der Abgabetermin für das Projekt war nicht von uns festgelegt. Am Ende haben wir es in nur 13 Tagen von der Idee bis zum geschnittenen Endprodukt geschafft. Zum Abschluss haben wir uns alle in der „Stadthalle von Komenda“ getroffen, und mit Popcorn, Keksen und kalten Getränken den fertigen Film per Beamer auf der Wand geguckt.
Jetzt wünschen WIR euch viel Spaß mit unserem Film.
Start2think & Save our Children.
Me da wo ase! (Danke!)
Euer Tom Plümmer
Download HQ Version (MP4, 338 MB)
PS: Ich gebe Feedbacks auf Wunsch auch an die Jugendlichen weiter.
Veröffentlicht von admin am 27. Oktober 2009 in
AIM,
Komenda
Hier ein Beitrag von Tom aus dem AIM. Blog:
Es ist schwer einen Anfang zu finden, da wir in dieser kurzen Zeit schon so viel erlebt haben und ich am liebsten gleich damit anfangen würde. Nun mal von vorne. Meine Idee war es, für die Jugendlichen vom AIM. Youth Club einen Filmworkshop anzubieten. Filmemachen – und das in Afrika? Diese Frage kam das ein oder andere mal als ich noch in Deutschland war. Wenn man aber überlegt, dass Nigeria (Nollywood) nach Hollywood und Bollywood die drittgrößte Filmproduktion der Welt ist , ist der Gedanke gar nicht mehr so falsch. Film und Fernsehen ist schwer im Kommen.
Das heißt gleichzeitig neue Perspektiven, neue Berufsgruppen, neue Chancen. Ich finde es wichtig, dass die Jugendlichen auch lernen, dass es durchdachtes, lehrreiches und nachhaltiges Filmemachen gibt, da die Gefahr des Abkopierens des westlichen „TV-Mülls” (Talkshows, billige Soaps und Werbung) groß ist. Mittlerweile hat es sich rumgesprochen und die Nachfrage und das Interesse der Jugendlichen steigt. Parallel plane ich, ein Open-Air-Cinema aufzubauen, um die Filme die im Workshop entstehen, den Einheimischen zu zeigen und darüber hinaus mit einem „guten” Filmprogramm die afrikanische Kultur zu fördern.
Quelle: http://africahelp.org/blog/aim/die-neuen-aim-voluntaere/