Liberté!?

Veröffentlicht von tom am 27. Mai 2011 in Afrika, Côte d'Ivoire, Krise / Crisis

Stirbt Rassismus im Krieg? Mögen jetzt alle Ouattara? Werden die Menschen, die lange von Gbagbo-Anhängern unterdrückt wurden ihre Macht im Sinne der Versöhnung nutzen? Werden im blutig erkämpften „Frieden“ keine Menschenrechte mehr verletzt? War die Berichterstattung objektiv genug um uns ein klares Bild der Realität zu liefern? Sind die damals als Rebellen bezeichneten Kämpfer, die nun zur neuen staatlichen Streitkraft ernannt wurden, automatisch friedlich und gut? Sind alle die für Gbagbo waren automatisch böse? Ist Ouattara ein guter Mensch? Wird Côte d’Ivoire jetzt nicht mehr aus dem Blickfeld der Medien verschwinden? Wird der Kakaohandel jetzt fair? Wird man aus diesem Krieg und sinnlosen Blutvergießen lernen?

… ich glaube nicht!

AMNESTY INTERNATIONAL

Ich habe in den letzten Stunden verschiedene Videos analysiert, die seit November 2010 bis heute über die Wahlen, Konflikte, den Bürgerkrieg, den „Freiheitskampf“, den „Frieden“ und neuen Kämpfen, aus verschiedenen Sichten der Gbagbo, Ouattara und UN/westliche Länder/Medien, berichten. Es war interessant!

Hier sieht man z.B. noch wie die Gbagbo-Anhänger gefeiert haben…wo sind sie jetzt alle hin?

Man kann sehr viel, jede Wendung in der jungen Geschichte, der Weg in den Krieg und der vermeintliche Frieden, anhand der Videos gut verfolgen..nur weiß man am Ende doch nicht was wahr ist.
Trotzdem muss ich sagen, dass ich über sehr viele der Videos dankbar bin und auch wenn die schlimmsten Verbrechen nie ans Licht der Öffentlichkeit gelangen werden, trotzdem war es möglich wenigstens ein paar Impressionen filmisch fest zu halten. Überwiegend haben hier Handys mit integrierten Kameras einen sehr verblüffenden Job geleistet.

Aber es geht weiter..
Nach dem die Kämpfe vorbei sind, habe ich gerade in einem Bericht gelesen, dass es schon den ersten (oder mehr?) Putschversuch gab.
Da sieht man wieder wie Medien beeinflussen und ich sofort voreingenommen war bis ich realisieren konnte, dass es Vergangenheit anstatt Realität ist, die ich da lese.
Es ist ein sehr extremer Prozess, den man anhand der Videos durch macht. Ganz verscheiden Gefühle kommen in einem hoch und man kann, da dieser Krieg so kurz war, die verschiedenen Entwicklungen/Stufen sehr gut erkennen.

Es war ein etwas älterer Artikel vom 21. April, in dem Bericht wird gesagt, das ein neuer Kampf um die Macht aufgeflammt ist. Ich bin geschockt, google den Namen des Putsch-Anführers und sehe..
tot. http://de.wikipedia.org/wiki/Ibrahim_Coulibaly Und das nennt man jetzt Frieden?

Hm… ich lese noch eine Runde „Lord of the Flies“ und geh dann mal schlafen..

ja ja.. wenn wir träumen sind wir frei..

1 Kommentar

Xristina
25. September 2015 um 17:03

Le niveau de de9sinvolture des cntreotameums de la crise ivoirienne me de9passe Ainsi, Kiss Kool e9crit (e0 propos de l ONU) : Pourquoi un tel inte9reat pour la Cf4te d’Ivoire ?Mais tout simplement parce que Gbagbo avait demande9 e0 l ONU de superviser et certifier l e9lection !Comme toujours, l ONU n intervient que si les instances locales font appel e0 elle et e7a a e9te9 le cas. C est aussi simple que e7a. Et il faut beaucoup d hypocrisie et de culot aux de9fenseurs de Gbagbo pour reprocher que l ONU ait donne9 son avis sur le re9sultat de l e9lection alors meame que c est Gbagbo qui l avait sollicite9 pour pouvoir organiser ce scrutin et e9viter le risque de se voir renverse9 ou de voir naeetre une guerre civile. Cela fait d ailleurs 5 ans qu il reportait l e9lection sans cesse, au me9pris de ses engagements devant l ONU et devant la Ce9de9ao.D un autre cf4te9, lawra e9crit : Je pense que c’est e0 la Cedeao de se mettre en avant et si elle l’estime ne9cessaire, de demander l’aide de l’ONU.Vous croyez que les diplomates onusiens et africains aient attendu votre formidable avis e9claire9 ? Re9veillez-vous : c est le cas depuis le de9but !!!Jamais l ONU n a envisage9 d intervention. Elle a fait ce pour quoi Gbagbo l avait sollicite9 (superviser l e9lection et constater le vainqueur c est-e0-dire Ouattara), et c est tout ! L ONU se contente de poursuivre le mandat qu elle a depuis qu elle a e9vite9 e0 Gbagbo de se faire renverser en 2002 : prote9ger les responsables des diffe9rents camps politiques, point barre. Elle est meame particulie8rement gentille avec Gbagbo, vu que le mandat des Casques bleu les autorise e0 ve9rifier l existence de charniers mais qu ils ont pre9fe9re9 ne pas forcer les barrages monte9s par les partisans de Gbagbo chaque fois qu ils essayaient d aller voir autrement dit, les partisans de Gbagbo ne cessent de provoquer l ONU, qui reste de marbre.En revanche, depuis le de9but, tous les acteurs internationaux (y compris l ONU) attendent de la Ce9de9ao qu elle prenne l initiative, et rappellent que c est aux leaders africains de proposer une sortie de crise.Si vous aviez lu quelques journaux, vous sauriez que ce sont justement des pre9sidents de plusieurs pays de la Ce9de9ao (+ le premier ministre Kenyan qui repre9sente l Union africaine) qui agissent, ne9gocient et cherchent une solution.


 

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